Die Flutkatastrophe in einigen Regionen Deutschlands hat eine verstärkte Diskussion über das Thema Elementarschadenversicherung ausgelöst. Während einige eine Pflichtversicherung befürworten, fordern andere von Hausbesitzern mehr Eigeninitiative. Aktuell sind hierzulande nur 46 Prozent der Gebäude umfassend gegen Naturgefahren versichert – obwohl sehr viel mehr versichert werden könnten.

 Nur 46 Prozent der Gebäude sind richtig versichert

Eine bundesweite Übersicht zeigt, dass die Mehrheit der Gebäude in Deutschland nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert sind – nur 46 Prozent der Hausbesitzer haben eine Elementarschadenversicherung. Dies liegt nicht etwa daran, dass der Rest nicht versichert werden könnte. Laut Erhebungen des Rückversicherers Munich Re ist die Absicherung nur für etwa 0,5 Prozent der Hausbesitzer wegen der Lage ihrer Immobilie unmöglich oder zu kostenintensiv. Dass viel mehr versichert werden könnten, zeigt auch der Vergleich zwischen den Bundesländern. In Baden-Württemberg sind rund 94 Prozent der Gebäude umfassend gegen Naturgefahren abgesichert. Dort bestand bis 1993 eine diesbezügliche Versicherungspflicht.

Diskussionen über Pflichtversicherung

Gerade weil der Schock über die letzte Flutkatastrophe kaum verwunden ist, werden in Fachkreisen nun Vorschläge für eine bessere bundesweite Absicherung diskutiert. Ein Weg wäre es, den Baustein „Elementarschäden“ bei jeder Gebäudeversicherung zum festen Bestandteil zu machen. Auch Forderungen nach einer Pflichtversicherung werden laut. Die Ökonomin Monika Schnitzer zum Beispiel, Mitglied der Wirtschaftsweisen, spricht sich dafür aus. Durch eine Pflichtversicherung könne verhindert werden, „dass manche auf eine solche Versicherung verzichten, im Vertrauen darauf, im Katastrophenfall Hilfe durch den Staat zu erhalten“, wird sie von der „Wirtschaftswoche“ zitiert.

Hausbesitzer unterschätzen das Risiko

Als Folge des Klimawandels werden Starkregenereignisse auch in Zukunft weiter deutlich zunehmen. Die davon ausgehende Gefahr für Immobilien wird dennoch von vielen Eigentümern unterschätzt. Viele glauben, dass ihre Wohngebäudeversicherung ausreicht. Ein Trugschluss. „Gerade in älteren Verträgen sind oft nur Sturm oder Hagel versichert, nicht jedoch erweiterte Naturgefahren wie zum Beispiel Starkregen, Hochwasser, Überschwemmung oder Rückstau, Erdrutsch oder Erdsenkung“, berichtet Jürgen Seiring, Geschäftsführer der VDMA-Tochter VSMA. „Für eine vollumfassende Absicherung aller Elementargefahren empfehlen wir unseren Kunden eine Allgefahren-Versicherung. Diese bietet Deckungsschutz für alle Gefahren, die in den Bedingungen nicht explizit ausgeschlossen wurden.“

Sie haben Fragen zum Thema Elementarschäden? Sprechen Sie uns an! Gerne holen wir für Sie ein individuelles Angebot für bisher nicht versicherte Gefahren ein.

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Kontakt:

Herr Patrick Römer
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1579
proemer@vsma.org

VDMA ALLGEFAHREN-POLICE
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