Bürgschaftsversicherungen schaffen Liquidität! Die Besicherung von Banklinien stellt die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaues vor neue Herausforderungen. Im Zusammenhang mit der aktuellen Bankenkrise spüren auch die VDMA-Mitglieder die Auswirkungen in Form von zusätzlichen Sicherheitsforderungen der Banken.

Obwohl der Auftragseingang im Maschinenbau zurückgeht, ist der Bedarf an Bürgschaften ungebrochen hoch. Insbesondere Anzahlungsbürgschaften und Gewährleistungsbürgschaften sind im Moment sehr gefragt.
Für Banken macht es keinen Unterschied, ob ein Maschinenbauer einen Kredit oder einen Avalkredit – also eine Bürgschaft oder Wechselbürgschaft – in Anspruch nimmt. In beiden Fällen kommen für die Besicherung der Banklinie die bekannten Instrumente in Betracht: Die Abtretung von Bankguthaben, Lebensversicherungen, Fonds und sonstigen liquiden Reserven, die persönliche Haftung des Gesellschafters, die Abtretung von Forderungen oder die Eintragung einer Grundschuld. Gerade stark wachsende Unternehmen belastet diese Situation.

Bürgschaftsversicherungen

Der Versicherungsmarkt bietet einige Alternativen zu den klassischen Avalkrediten der Banken. Diese bieten mehrere Vorteile:

  • Unabhängigkeit von Banken
  • Entlastung von Kreditlinien
  • Ablösung von Bareinlagen
  • Spezialisierte Ansprechpartner
  • Keine Mindestprämien (Provisionen)
  • Schnelle Bearbeitung
  • Transparente Prämiengestaltung
  • Kostengünstige Absicherung

Werden Bürgschaftsversicherungen in seltenen Fällen einmal nicht akzeptiert, liegt dies nicht an der Bonität der Versicherer, sondern vielmehr an der subjektiven Einschätzung des Kunden.
Die VSMA GmbH übernimmt als Dienstleistungstochter des VDMA die Verhandlung mit den Bürgschaftsversicherern, um ein Gesamtkonzept zu erarbeiten. Im Fokus steht hierbei die „Enthaftung“ der Gesellschafter beziehungsweise der Geschäftsführer sowie die Koordination der Vertragspartner und die Pflege der Bürgschaftsrahmen.
Ein Praxisbeispiel verdeutlicht, welche Vorteile sich hieraus ergebe: Ein Anlagenbauer mit einem Bürgschaftsbedarf von rund. 23 Millionen Euro deckt diesen über mehrere Banken. Die Banken sind gesetzlich zu einer Sicherheitseinlage verpflichtet. Daraus ergibt sich eine Besicherung durch die Abtretung von Forderungen, die Eintragung einer Grundschuld, die persönliche Haftung des Geschäftsführers und die Abtretung von Patenten und Markenrechten.
Die Konditionen des Kunden liegen aufgrund der Bürgschaftsversicherung deutlich unter den Bankprovisionen, belasten nicht mehr die Banklinie und werden ohne Besicherung zur Verfügung gestellt. Natürlich hat das Unternehmen auch noch eine Avallinie bei einer deutschen Großbank, die allerdings nur in Ausnahmefällen in Anspruch genommen werden muss. Die VSMA empfiehlt daher, für die kommenden Jahre vorzusorgen und Handlungsspielräume zu schaffen.

So profitieren VDMA-Mitglieder

Unternehmen, die die aufgezeigten Vorteile noch in 2008 nutzen wollen, erhalten von der VSMA einen maßgeschneiderten Optimierungsvorschlag. Hierfür werden ein ausgefüllter Fragebogen, die Bilanz 2007, eine aktuelle Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA), eine aktuelle Übersicht der Avallinien und einzelnen Avale sowie eine Übersicht der Besicherung benötigt.

Bürgschaftsversicherung

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