Industriebetriebe verändern sich laufend: neue Fertigungslinien, Automatisierung, Umbauten, Standorterweiterungen oder neue Lieferketten wirken sich auf die Risikostruktur aus. Der Versicherungsschutz muss damit Schritt halten. Die VDMA-Verbands-Police (VVP) schafft eine einheitliche Struktur, in der technische und betriebliche Veränderungen konsistent berücksichtigt werden. Nachdem Teil 1 und 2 der Beitragsreihe die Vorteile im Schadenfall und im laufenden Betrieb beleuchtet haben, geht es nun um die Flexibilität der VVP.

Schnellere Integration neuer Risiken
Neue Maschinen, Anlagen oder Prozesse betreffen oft mehrere Versicherungssparten gleichzeitig. Bei Einzelverträgen müssen Anpassungen getrennt geprüft und umgesetzt werden. Das führt zu mehrfachen Abstimmungsprozessen, parallelen Prüfungen und Verzögerungen bei der Umsetzung.

Die VDMA-Verbands-Police führt die maßgeblichen Einzelversicherungen in einem einheitlichen Vertragsrahmen zusammen und schafft damit eine Grundlage für die koordinierte Integration neuer Risiken über alle betroffenen Deckungen hinweg. Änderungen lassen sich sauber und ohne Mehrfachprüfungen einarbeiten.

Bessere Abstimmung bei komplexen Risikokonstellationen
Moderne Produktionsumgebungen verbinden Technik, IT, Logistik und Gebäudeinfrastruktur miteinander. Die daraus entstehenden Risiken greifen oftmals ineinander und lassen sich nicht eindeutig einzelnen Versicherungssparten zuordnen. Einzelverträge bewerten diese Risiken daher meist getrennt.

Die VDMA-Verbands-Police – als spartenübergreifender Vertragsrahmen – berücksichtigt diese Zusammenhänge. Technische, sachliche und betriebliche Risiken werden im Verbund strukturiert, Wechselwirkungen zwischen einzelnen Risikofaktoren werden berücksichtigt. Das führt zu stimmigeren Deckungskonzepten – gerade bei automatisierten oder hochvernetzten Betrieben.

Stabilere Vertragsstruktur bei Marktschwankungen
Wenn Sparten einzeln platziert sind, kann jede Marktveränderung zu separaten Neuordnungen führen. Prämienanpassungen, veränderte Kapazitäten oder neue Anforderungen wirken sich dabei oft unterschiedlich auf einzelne Verträge aus. Das erhöht Unsicherheit und Umstellungsaufwand.

Die VDMA-Verbands-Police ist langfristiger angelegt und strukturell stabiler aufgebaut. Anpassungen können gezielt innerhalb der Gesamtstruktur erfolgen, ohne jedes Segment separat neu ordnen zu müssen. Veränderungen im Markt wirken sich damit nicht isoliert auf einzelne Sparten aus, sondern werden innerhalb des bestehenden Vertragsgefüges gesteuert. Dadurch bleibt das Versicherungsprogramm auch in volatilen Marktphasen konsistent und planbar.

Teil 1 der VVP-Beitragsreihe „Ein Vertrag für alle Sparten – mehr Effizienz im Schadenfall“ lesen Sie hier.

Teil 2 der VVP-Beitragsreihe „Weniger Verwaltungsaufwand – mehr Entlastung im Budget“ lesen Sie hier.

Weitere Informationen zur VDMA-Verbands-Police finden Sie hier.

 

Beitragsbild: Chat GPT

Kontakt:
Herr Matthias Bopp
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1623
mbopp[at]vsma.org

Zur VDMA Verbands-Police(VVP)
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