Mit einer Exportquote von knapp 80% in 2018 ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau einer der am stärksten exportorientierten Industriezweige in Deutschland.

Jeden Tag werden deutsche Maschinen und Anlagen in alle Ecken der Welt versendet. Diese sollen pünktlich und unversehrt ankommen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden sind die Unternehmen gleich mehrfach gefordert.

Zunächst geht es um die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Kunden – insbesondere zu den Lieferkonditionen. Hieraus ergibt sich, wer die Kosten für den Transport und die Gefahren von Verlust und/oder Beschädigung zu tragen und sich gegebenenfalls um die Transportversicherung zu kümmern hat. Es ist nicht immer einfach, die richtigen Vereinbarungen zu treffen. Restriktionen/Verbote im Empfangsland, aber auch Sanktionen (zum Beispiel IRAN-Sanktionen) sind zu berücksichtigen. Bei Nichtbeachtung drohen teils empfindliche Konsequenzen.

Im zweiten Schritt geht es um die geeignete Verpackung. Sie sollte Schutz gegen mechanische, aber auch beispielsweise klimatische Beanspruchungen während des Transportes bieten. Je nach Destination können diese Anforderungen durchaus unterschiedlich sein.

Auch der Wahl des Transportmittels und des Transportweges kommt große Bedeutung zu. Je nachdem ob per LKW, Schiff oder per Bahn transportiert wird – die Beanspruchungen, die auf die Güter einwirken, sind sehr unterschiedlich. Denken wir beispielsweise an mögliche Rangierstöße bei einem Bahntransport oder die Gefahren bei einem Seetransport.

„Technisches“ Risikomanagement

Sowohl bei der Wahl der Verpackung, als auch bei der Planung des Transportes kann ein spezialisierter Versicherungsmakler – in Verbindung mit entsprechend aufgestellten Transportversicherern – wertvolle Entscheidungshilfen bieten.

„Kaufmännisches“ Risikomanagement

Wenn es darum geht, ob eine Lieferkondition erfüllbar ist, ein LC Draft übernommen werden kann oder ob weitere Besonderheiten zu berücksichtigen sind: Ein qualifizierter Versicherungsmakler kann hier mit konkreten Antworten weiterhelfen.

Aktives Schadenmanagement

Sollte es trotz aller vorgenannten Maßnahmen zu einem Schaden kommen, ist es unabdingbar, einen verlässlichen Partner zu haben, der für das Unternehmen (beispielsweise gegenüber den Versicherern) aktiv wird und sich insbesondere um die Schadenabwicklung (Koordination der notwendigen Schritte, Auswahl geeigneter Sachverständiger etc.) kümmert.

Die Welt-Transport-Police (WTP) des VDMA bietet seit mehr als 90 Jahren den Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus Versicherungsschutz bei weltweiten Transporten. Bei allen Fragen rund um dieses Thema stehen Ihnen die Spezialisten der VSMA als Ansprechpartner zur Verfügung. Sprechen Sie uns an!


Kontakt:
Herr Götz-Gregor Duttiné
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1564
tvoelker@vsma.org

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