Jeder Maschinen- und Anlagenbauer kauft seinen Haftpflichtversicherungsschutz aufgrund eigener Erfahrung ein. Das Großschadenpotential wird hierbei meist nicht abgedeckt. Die hohe Wertekonzentration führt zu einem überproportionalen Anstieg der durchschnittlichen Großschadenshöhe. Die VDMA Gemeinschaft-Exzedenten-Lösung über EUR 50 Millionen, pauschal für Personen- und Sachschäden bietet hierfür ausreichenden Versicherungsschutz.

Die Investitionsgüterindustrie erlebt seit den letzten drei Jahren einen weltweiten Boom. Mit steigender Kapazitätsauslastung wächst allerdings auch das Risiko eines möglichen Großschadens. Besonders mittelständische Unternehmen haben häufig noch Versicherungspolicen ohne ausreichende Deckungssummen. Als Argument wird vorgebracht, dass die hergestellten Produkte einen derart hohen Schaden nicht verursachen können.

Das potentielle Schadensausmaß wird oft unterschätzt. Katastrophen, wie vor kurzem im Chemiewerk Bayer bei Ludwigshafen, der Brand des Düsseldorfer Flughafens oder das ICE Unglück in Enschede unterstreichen jedoch, dass solche Horrorszenarien schnell Realität werden können. „Nicht die Anzahl der Schäden steigt, aber die zunehmende Wertekonzentration der technischen Betriebseinrichtungen auf engem Raum in Gebäuden und Anlagen führt zu immer höheren Schäden und somit zum Risiko eines Katastrophenschaden“, prognostiziert Jürgen Seiring, Geschäftsführer VSMA GmbH in Frankfurt. Schäden zwischen EUR 10 Millionen und EUR 20 Millionen decken lediglich den mittleren Schadensbereich ab. Das zeigt die Schadenserfahrung der VSMA GmbH. Je nach Risikosituation sind durchaus Deckungssummen von EUR 50 Millionen und mehr erforderlich. Katastrophen, wie oben beschrieben, unterstreichen dies. Umweltschäden werden in der Branche des Maschinen- und Anlagenbaus als unrealistisch dargestellt, unter die heute zumeist auch Haftpflichtschäden subsumiert werden, die durch einen Brand entstehen.

Die Deckungssumme des eigenen Haftpflichtvertrages lässt sich erhöhen. Dies erfordert jedoch eine entsprechende Mehrprämie. Bislang kaufte jedes Unternehmen eigenständig Versicherungsschutz ein. Die VSMA konnte mit einem führenden Industrieversicherer einen VDMA Exzedenten entwickeln, bei dem durch den Einkauf einer gemeinsamen Deckungssumme von EUR 50 Millionen, pauschal für Personen- und Sachschäden, erhebliche Prämieneinsparungen erreicht werden können. Diese Deckungssumme steht allen mitversicherten Unternehmen und deren Tochterunternehmen weltweit zur Verfügung.

Der Exzedenten Vertrag hat den Vorteil, dass er unabhängig neben dem bereits vorhandenen Haftpflichtvertrag besteht. Der Erstvertrag (so genannter Grundvertrag) wirkt bei einem höheren Schaden, wie eine Selbstbeteiligung. Das reine „Großschadenrisiko“ ist somit für den Exzedenten-Versicherer und in der Gemeinschaft besser zu kalkulieren. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Jahres beträgt EUR 100 Millionen. Diese Deckungssumme steht allen mitversicherten Unternehmen gemeinsam zur Verfügung. Für den Fall, dass in einem Versicherungsjahr die komplette Deckungssumme ausgezahlt werden müsste, kann der Vertrag wieder aufgefüllt werden. Maschinen- und Anlagenbauer können sich so wirtschaftlich sinnvoller gegen immer wahrscheinlich werdende Großschadenszenarien absichern, als durch den Einkauf individueller Deckungssummen. Die Prämie des Gemeinschaft Exzedenten hängt vom Jahresumsatz des mitversicherten Unternehmens ab und ist je nach Risikosituation zu behandeln. Auch wenn die Deckungssumme im Grundvertrag niedriger oder höher als der Benchmark ist, kann VSMA trotzdem eine Lösung bieten. Maschinenbauer mit Tochtergesellschaften in den USA vereinbaren in der Regel höhere Deckungssummen als in Europa. Gerade Unternehmen, die Engagement in den USA planen, sollten ihre Haftpflichtstrategie einer grundsätzlichen Neubewertung unterziehen und den Exzedenten abschließen.

Kontakt
Frau Claudia Sedlacek-Dechert
VSMA – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1758
csedlacek@vsma.org