Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist nicht umsonst als Export-Weltmeister bekannt. Dies zeigt sich auch an den stetig steigenden Investitionen der Unternehmen im Ausland. Während früher überwiegend Großkonzerne weltweit tätig waren, sind nun auch vermehrt mittelständisch orientierte Unternehmen global präsent. Die kostengünstigere Produktion spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Als Hauptgründe für den Aufbau und Ausbau ausländischer Standorte werden zumeist Kundennähe und Markterschließung genannt. Hinzu kommt die dynamische, wirtschaftliche Entwicklung in Europa sowie in anderen Ländern, wie zukünftig wieder im Iran. Hieran wollen auch die deutschen Unternehmen partizipieren. Unter anderem deshalb werden im Ausland immer mehr Produktions- oder zumindest Vertriebsgesellschaften gegründet.

Durch ihre weltweite Vernetzung sind die Unternehmen mehrdimensionalen Risiken ausgesetzt. So können länderspezifisches Haftungs-, Steuer- und Aufsichtsrecht nicht international angewendet oder übertragen werden. Eine besondere Herausforderung stellen hierbei geschlossene Märkte dar oder solche, in denen lokale Behörden die Versicherungstarife prüfen und regulieren. Der unübersichtlichen Haftungssituation – auch in Europa – gilt es zu begegnen. Andernfalls könnten sich nicht gedeckte Schäden mit unübersehbaren Schadenersatzforderungen negativ auf die Bilanz auswirken und Unternehmen in existenzielle Schwierigkeiten bringen.

In Europa kann der notwendige Versicherungsschutz in der Regel von Deutschland aus mitgeboten werden. Diese sogenannten Freedom of Services Policen (FoS-Policen) haben den Vorteil, dass auch in jedem europäischen Land der Versicherungsschutz von Deutschland aus greift. Der Nachteil ist, dass landesübliche Usancen nicht berücksichtigt werden. Im Schadenschall muss in der jeweiligen Landessprache korrespondiert werden. Den Versicherungsschutz aus Deutschland heraus zu organisieren erscheint leichter gesagt als getan. In der Praxis treten immer wieder Probleme auf. So sind landesübliche Besonderheiten ausschließlich durch eine deutsche Police häufig nicht ausreichend berücksichtigt. Oft werden von Kunden und Geschäftspartnern der Unternehmen bestimmte Anforderungen an die Gestaltung der Verträge und Ausschreibungen gestellt. Nicht zu unterschätzen ist auch die zeitnahe Ausfertigung der Police.

Zur Reduzierung dieser Probleme sollte im Ausland daher immer eine lokale Versicherung installiert werden. Für deutsche Maschinenbauer und deren Töchter ist ein weltweit umfassender und maßgeschneiderter Versicherungsschutz im In- und Ausland unabdingbar.

Hier bietet die VSMA GmbH entsprechende Versicherungsdeckungen an.

Kontakt:
Jürgen Seiring
VSMA – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1653
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