Versicherungen sind im Maschinenbau unabdingbar. Die VSMA sorgt für die richtige Risikoabsicherung der Mitglieder

Risikoabsicherung und Versicherungen sind für Maschinenbaubetriebe, die rund um den Globus Geschäfte machen, essentiell. Der VDMA erkannte diesen Anspruch seiner Mitgliedsfirmen früh und gründete bereits 1926 die VSMA GmbH mit dem Ziel, maßgeschneiderte Branchenlösungen in den wesentlichen Versicherungssparten zu entwickeln. Darüber hinaus wollte der Verband eine wirkungsvolle versicherungspolitische Vertretung gegenüber Versicherungsgesellschaften und Aufsicht sicherstellen. Bereits 1929 führte die VSMA-Tätigkeit zu neuen Vertragsgrundlagen zur Maschinenversicherung (AVB 29). Diese Versicherungsbedingungen hatten bis 1969 Gültigkeit. Schon 1929 wurde auch der erste Rahmenvertrag zur Welt-Transport-Police des VDMA (WTP) entwickelt. Aus den gemachten Erfahrungen und den stetig wachsenden Anforderungen durch weltweite Lieferungen wurde dieses Werk kontinuierlich weiterentwickelt. Es zählt nach wie vor zu den Rahmenverträgen mit einem sehr weitreichenden Versicherungsumfang auf dem deutschen Markt und ist noch heute die führende Transportversicherung für den Maschinen- und Anlagenbau.

Bis 1972 erfolgte die Verwaltung der Versicherungsverträge durch einen externen Makler. Die VSMA selbst wurde bis zu diesem Zeitpunkt ohne eigenes Personal über den VDMA geführt. Die gestiegenen Anforderungen der Mitgliedsunternehmen nach individueller Versicherungsberatung führte 1972 zur aktiven Tätigkeit der VSMA als Versicherungsmakler. In den neunziger Jahren stiegen die Anforderungen, Versicherungslösungen für international tätige Unternehmen und deren ausländischen Tochtergesellschaften zu bieten. Die VSMA konzentrierte sich dabei auf die spezialisierte Versicherungsberatung und -betreuung der VDMA-Mitgliedsunternehmen.

Mit der Neuausrichtung der VSMA im Jahr 1993 wurde eine strukturelle Korrektur und Änderung der Arbeitsweise vollzogen. Gewünscht war eine direkte Kundenbeziehung.

Auch schaltete sich die VSMA bereits früh in die Diskussion über neue Modelle zur Produkthaftung ein und übte Einfluss auf die Entwicklung der Produkthaftpflicht aus.

Die hohen Ansprüche der Maschinenbaubetriebe führten immer wieder auch zur Entwicklung einzigartiger Versicherungsprodukte. Ein Beispiel aus jüngerer Zeit ist die Nutzungsausfalldeckung. Das von der VSMA entwickelte und 2011 mit einem namhaften Versicherer auf den Markt gebrachte Versicherungskonzept deckt Ansprüche auf Ersatz von Produktionsausfällen und/oder entgangenem Gewinn, sofern es sich um reine Vermögensschäden handelt. Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus sind solchen Risiken regelmäßig ausgesetzt. Derartige Ansprüche aus reinen Vermögensschäden waren bislang auf dem deutschen Markt nicht versicherbar. Das Konzept der VSMA ist in dieser Form einzigartig auf dem deutschen Markt.

Als verbandsverbundener Makler ist die VSMA von Versicherungsunternehmen wirtschaftlich unabhängig. Dies ermöglicht es, gemeinsam mit dem VDMA aktiv die Interessen der Branche gegenüber Versicherern, Aufsichtsbehörden und Gesetzgebern zu vertreten. Dies erfolgt auch in führenden Positionen im BDI und im GVNW.

Eine der Herausforderungen ist, sich dem Wandel in der Versicherungsbranche anzupassen. Derzeit kommt es vermehrt zu Zusammenschlüssen von Versicherern und somit zu einem Konzentrationsprozess der Branche. Zugleich werden neue Versicherer gegründet, beispielsweise Berkshire Hathaway Specialty Insurance oder Ironshore Agency Limited. Hier gilt es für die VSMA, Möglichkeiten zur Zusammenarbeit auszuloten.

Auch die mit Industrie 4.0 einhergehende zunehmende Vernetzung führt zu neuen Herausforderungen, etwa bezüglich der Haftungssituation. Hierauf müssen Antworten in den Versicherungsverträgen gefunden werden. Auch hier ist die VSMA impulsgebend und bringt sich aktiv in die Diskussion ein.

Für eine optimale Betreuung stehen den Kunden seitens der VSMA Teams aus einem Innendienst- und einem Außendienstbetreuer zur Verfügung. Ergänzt werden diese von Fall zu Fall durch Spezialisten in den einzelnen Versicherungssparten. Die knapp 50 Mitarbeiter in Frankfurt und in sieben deutschen Außenstellen der VSMA verfolgen noch immer den Gründungsgedanken: umfassende und nachhaltige Unterstützung der überwiegend mittelständischen Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus bei der Absicherung von existenziellen Risiken, national wie international.

Kontakt
Silvia Damm
VSMA – Ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1483
sdamm@vsma.org
www.vsma.de