Die Feuer in Kalifornien verursachten im November 2018 Millionenschäden, von denen nicht nur Prominente wie Thomas Gottschalk betroffen waren.

Bereits eine Woche nach Abschluss der Löscharbeiten liefen im lokalen Radio Werbesports nach dem Motto: „Sind Sie ein Opfer des Camp-Fire – lassen Sie uns helfen!“ Viele Anwälte nahmen die Brände zum Anlass, derartige Werbungen zu schalten.

Die Verursacher sollen auf Zahlungen von Millionensummen verklagt werden, was für die Betroffenen ohne Kostenrisiko einhergeht. Erste Verdachtsmomente wiesen darauf hin, dass das Energieunternehmen PG&E das verheerende Feuer ausgelöst hat, da eine Oberleitung gebrochen und einen Kurzschluss ausgelöst haben soll. Durch Funkenflug habe sich dann in den kalifornischen Wäldern das Flammeninferno entwickelt.

Nahezu jeder kennt den Film „Erin Brockovich“ mit Julia Roberts in der Hauptrolle. Der Film beruhte auf einer wahren Begebenheit. Erin Brockovich erstritt 1996 als Rechtsanwaltsgehilfin mehr als 300 Millionen Dollar von dem Energieversorger PG&E, weil eine seiner Anlagen das Trinkwasser eines südkalifornischen Ortes verseucht hatte. Seither zieht sie als Aktivistin und Beraterin durchs Land. Sie beteiligt sich immer wieder an Klagen gegen Konzerne, die angeblich die Gesundheit der Bürger in Gefahr bringen. Auch sie hat den Opfern des „Camp-Fire“ ihre Hilfe angeboten. In den USA spricht man von Schadenersatzforderungen in Höhe von 30 Milliarden Dollar. Dies wäre somit eine der höchsten Schadenersatzleistungen, die jemals ein Unternehmen wie PG&E leisten müsste.

Auch Zulieferbetriebe des Energieversorgers sollen gegebenenfalls mit in Anspruch genommen werden.

Man braucht nicht viel Phantasie, um zu erkennen, dass viele Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus mit etwas Pech in ein derartiges Schadenszenario hineingezogen werden könnten. „Mit dem VDMA-Großschadenexzedenten hat die VSMA eine interessante Lösung für derartige Fälle kreiert“, berichtet Jürgen Seiring, Geschäftsführer der VSMA. Bislang kauften die Maschinenbauer auf Basis ihrer eigenen Schadenerfahrungen eigenständig Versicherungsschutz ein. Die Deckungssummen dieser Verträge reichen jedoch im Falle eines Großschadens, wie geschildert, nicht aus.

Mit dem Einkauf einer gemeinsamen Deckungssumme von EUR 50 Millionen können nun VDMA-Mitgliedsunternehmen zu sehr günstigen Konditionen dieses Großschaden-Potential absichern.

Kontakt:
Claudia Sedlacek-Dechert
VSMA – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1758
csedlacek@vsma.org