Die Naturkatastrophen des Jahres 2021 haben Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg hart getroffen. Der versicherte Schaden beläuft sich allein in diesen vier Ländern auf 11,4 Milliarden Euro. Trotzdem wird die von extremen Wetterlagen ausgehende Gefahr noch unterschätzt. Einer bundesweiten Erhebung zufolge sind mehr als die Hälfte der Immobilien in Deutschland bisher nicht ausreichend abgesichert.

Unwetterschäden in 2021 so hoch wie nie zuvor
Die Naturkatastrophen des Jahres 2021 haben vor allem Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg hart getroffen. Insgesamt verursachten das Sturmtief „Bernd“, Hagel und andere Unwetter laut einer Auswertung des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) allein in diesen vier Bundesländern einen versicherten Schaden von 11,4 Milliarden Euro. Bundesweit verbuchten die Versicherer Schäden über 12,7 Milliarden Euro – eine Summe, die deutlich über den Vergleichswerten der Vorjahre liegt. Der langjährige Mittelwert der Naturkatastrophenschäden in Deutschland liegt laut GDV bei 3,8 Milliarden Euro. Damit stellt das Jahr 2021 einen traurigen Rekord auf.

54 Prozent der Immobilien nicht ausreichend versichert
Trotzdem sind in Deutschland mehr als die Hälfte der Gebäude immer noch nicht gegen Starkregen und Hochwasser versichert. Einer bundesweiten Erhebung zufolge haben nur 46 Prozent der Gebäudebesitzer eine Elementarschadenversicherung. Dies liegt nicht etwa daran, dass der Rest nicht versichert werden könnte. Laut dem Rückversicherer Munich Re ist die Absicherung nur für etwa 0,5 Prozent der Gebäudebesitzer wegen der Lage ihrer Immobilie unmöglich oder zu kostenintensiv. Dass viel mehr versichert werden könnten, zeigt auch der Vergleich zwischen den Bundesländern. In Baden-Württemberg sind rund 94 Prozent der Gebäude umfassend gegen Naturgefahren abgesichert. Dort bestand bis 1993 eine diesbezügliche Versicherungspflicht.

Allgefahren-Versicherung bietet umfassenden Deckungsschutz
Der Klimawandel wird auch in Zukunft extreme Wetterlagen verursachen. Ein Risiko, das mit einer Elementarschadenversicherung nicht gänzlich abgedeckt werden kann. „Wer Unwetterrisiken restlos absichern möchte, ist mit einer Elementarschadenpolice allein nicht ausreichend geschützt“, erklärt Jürgen Seiring, Geschäftsführer der VSMA GmbH. Denn diese deckt einige Risiken nicht ab. Zum Beispiel wäre es nicht versichert, wenn Grundwasser durch die Bodenplatte ins Haus gelangt. Umfassenden Deckungsschutz bietet die VDMA Allgefahren-Police. Hier gilt der Grundsatz: Alle Risiken, die in den Versicherungsbedingungen nicht explizit ausgeschlossen werden, sind abgesichert. Dadurch ergibt sich eine deutliche Erweiterung des Versicherungsschutzes.

Sie haben Fragen zum Thema Elementarschäden? Sprechen Sie uns an! Gerne holen wir für Sie ein individuelles Angebot für bisher nicht versicherte Gefahren ein.

 

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Kontakt:
Herr Patrick Römer
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1579
proemer@vsma.org

 

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