Viele VDMA-Mitglieder sind bereits in der digitalen Welt Innovations- und Marktführer. Jedoch hat diese Vorreiterrolle auch ihre Schattenseiten, wie die gemeinsame Studie „Cyber-Risiken im Maschinen- und Anlagenbau“ des VDMA und der VSMA GmbH zeigt. Die Studie gibt den Verantwortlichen Hilfestellung, um die Unternehmen vor Cyberattacken besser zu schützen.

Die Ergebnisse der im Mai 2017 durchgeführten Umfrage, haben VDMA und VSMA in der aktuellen Studie zusammengefasst. Thomas Völker, Leiter des Ressorts Cyberversicherung, zieht eine eindeutige Bilanz: „Es besteht akuter Handlungsbedarf.“ Die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen arbeitet mit veraltetem Cyberschutz und unterschätzt die Risiken. Die Bedeutung eines speziellen Cyberrisikomanagements ist noch nicht überall in der ersten Führungsebene angekommen. Demgemäß sind rund 88 Prozent der Befragten zurzeit nicht ausreichend versichert.

Viele Firmen begründen die bestehende Versicherungslücke mit der fehlenden Transparenz der am Markt erhältlichen Angebote. Die Mitglieder wünschen sich mehr Unterstützung beim Abschluss von Cyberversicherungen. Das ist ein Anliegen, dem der VDMA und die VSMA in Kürze nachkommen werden. Die VSMA arbeitet zusammen mit ihrem Kooperationspartner Finlex GmbH mit Hochdruck daran, ein maßgeschneidertes Versicherungskonzept für die VDMA-Mitgliedsunternehmen zu erarbeiten. Diese Spezialversicherungslösung für Cyberangriffe wird in Kürze zur Verfügung stehen.

Die rund 36 Seiten umfassende Studie beinhaltet neben den Kernergebnissen der Umfrage zahlreiche aktuelle Informationen zum Thema sowie Interviews mit IT-Spezialisten und betroffenen Firmeninhabern. Zusätzlich integrierte Handlungsleitfäden und Checklisten sollen den Verantwortlichen dabei helfen, ihr Unternehmen besser vor Cyberattacken zu schützen.

Die Studie ist für VDMA-Mitglieder kostenlos. Sie kann unter unter www.vsma.de/cyber-studie bestellt werden.

Kontakt:
Thomas Völker
VSMA – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1520
tvoelker@vsma.org