2006 entwickelte die VDMA Dienstleistungstochter VSMA GmbH ein neues Produkt, daß Versicherungsschutz für die wesentlichen Risiken einfach und umfassend in einem einzigen Vertrag zusammenführt. Nun gibt es erste Schäden die zeigen, dass die VVP hält was sie verspricht.

Bei einem führenden Hersteller für Holzbearbeitungswerkzeuge war längst Feierabend, als eine aufmerksame Nachbarin in der Nacht Flammen im Firmengebäude wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert hatte. Diese konnte den Brand im Fertigteilelager schnell unter Kontrolle bringen und ein Übergreifen auf die Produktion und andere Gebäudeteile verhindern. Zunächst glaubte man, dass ein größerer Schaden abgewendet wurde, doch bereits am nächsten Morgen wurde klar dass der Schaden erheblich war. Ausgebrochen war der Brand in einem Gummierbecken, welches zum Überziehen von Kunststoffschutzschichten auf Werkzeuge eingesetzt wurde. Dieses stand im Fertigteilelager. Durch die verbrannte Kunststoffmasse im Becken kam es zu einer starken Verschmutzung durch Beaufschlagung der Werkzeuge. Betroffen waren ca. 6.000 Artikel im Wert von mehreren Millionen Euro. Zum Teil unverpackt. Die korrosive Beaufschlagung führte dazu, dass die Metallteile in kurzer Zeit stark rosteten. Sofort wurde nach Abstimmung mit dem Versicherer ein Sanierungsunternehmen mit Rettungs- und Säuberungsmaßnahmen beauftragt. Um die Lieferfähigkeit aufrecht zu halten, wurden in der Nachbarschaft kurzfristig Räume angemietet. Gemeinsam mit dem Sanierungsunternehmen wurde mit der Überprüfung der zum Teil stark angerosteten Werkzeuge begonnen. Es galt nicht mehr sanierungsfähige Teile zu entsorgen und neu zu produzieren sowie die sanierungswürdigen Teile zeitnah zu sanieren, ggf. neu zu verpacken und auszuliefern. Dabei durfte die Lagerordnung und Lieferbereitschaft nicht verloren gehen. Dies gelang weitgehend und vier Wochen nach dem Brandschaden konnte wieder fast „normal“ gearbeitet werden. In der Zwischenzeit hatte der Versicherer verschiedene Sachverständige eingeschaltet, die sich um die Beurteilung des Schadens an Gebäude, Maschinen und Vorräten sowie den Betriebsunterbrechungsschaden kümmerten. Die Versicherer hatten sich nach entsprechenden Verhandlungen der VSMA GmbH darauf verständigt, die gesamte Schadenabwicklung dem führenden Versicherer zu übertragen. Somit war eine schnelle und reibungslose Wiederinstandsetzung möglich.

Durch u.a. zeitnahe Akontozahlungen wurde dem geschädigten Unternehmen der Rücken frei gehalten. Drei Monate nach dem Schadenereignis war der Sachschaden in siebenstelliger Höhe abgewickelt und der Betriebsunterbrechungsschaden stark reduziert. „Glück im Unglück“, so der Geschäftsführer des Herstellers für Holzbearbeitungswerkzeuge.

Konsequenzen für das Versicherungskonzept
Die VSMA hat mit der VVP ein Deckungskonzept entwickelt, dass Rundumschutz mit nur einer Police bietet. Neben einzelnen benannten Gefahren kann der Versicherungsschutz bis zu einer Allgefahrenversicherung ausgebaut werden. Durch angemessene Selbstbeteiligungen und Jahreshöchstentschädigungen wird die Prämie positiv beeinflusst. Auf Anfrage sind wir gerne bei der Risikoanalyse behilflich und erarbeiten einen bedarfsgerechten Deckungsvorschlag.