Eine wesentliche Maxime des Risiko-Managements hat auch bei Planung und Durchführung von Transporten ihre Berechtigung.

Trotz optimaler Logistikkonzepte und Umsetzung aller Risiko-Management-Maßnahmen kann es zu Verzögerungen, Beschädigungen und Verlusten bei Transporten kommen. Diese Risiken kann man jedoch, wenn schon nicht ausschließen, so zumindest drastisch minimieren.

Gut gedacht

Während der Versand von überschaubaren Sendungen (Ersatzteile per Karton etc.) relativ einfach zu handeln ist, sieht es bei größeren Lieferungen ganz anders aus.

Gerade bei komplexeren Transporten, wie etwa mehreren Teillieferungen von unterschiedlichen Abgangsorten, kommt einer sorgfältigen, vorausschauenden Transportplanung eine erhebliche Bedeutung zu. Insbesondere deshalb, da nicht alle Destinationen gleich gute Verkehrswege und logistische Infrastrukturen aufweisen, wie es beispielsweise in Deutschland der Fall ist.

Ressourcen nutzen

Natürlich sind große, international tätige Logistikunternehmen die erste Adresse, wenn es um Planung und Durchführung von Transporten geht. Jenseits dessen ist es von Vorteil, auf weitergehende Informationen und Support zurückgreifen zu können, denn längst nicht jeder Spediteur hat die Möglichkeiten der großen Logistikdienstleister oder kann wie diese auf internationale Netzwerke zurückgreifen.

Gerade große Industrieversicherer verfügen aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit über einen sehr großen Erfahrungsschatz. Sie können ihren Kunden, jenseits der Versicherungslösungen, in vielerlei Hinsicht bei der Durchführung von Transporten von Nutzen sein.

Optimaler Support

Risiko-Management hat viele Komponenten: Verpackungsberatungen, Unterstützung bei der Auswahl von Transportarten und –wegen, aber auch die Begleitung bei Be- und Entladung gehört zum möglichen Leistungsspektrum. Mittlerweile bieten einige Versicherer sogar die Möglichkeit, vorab zu prüfen, ob bestimmte Orte/Regionen besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind.

Ein vorhandenes Logistikkonzept kann durch die frühzeitige Einbindung des Transportversicherers bzw. dessen Risk-Managementabteilung verbessert und verfeinert werden. So kann sichergestellt werden, dass die Leistungsversprechen, insbesondere die terminlicher Natur, gehalten werden können.

Sowohl für Spediteure als auch Versicherer gilt, dass nicht alle die gleichen Leistungen bieten. Bei der Auswahl der Partner gilt es daher, nicht nur das Angebot zu klären. Es kommt vielmehr darauf an, dass der zukünftige Partner diese Leistungsversprechen auch tatsächlich halten kann. Im Zweifel ist der Logistikpartner mit dem eigenen Netzwerk eher geeignet als der Kontakt aus der Frachtenbörse im Internet.

Ähnlich stellt sich die Situation auf dem Versicherungsmarkt dar. Natürlich versichern viele die Transportrisiken, aber nicht alle bieten darüber hinaus Support im Bereich des Risiko-Managements.

Kontakt:
Götz-Gregor Duttiné
VSMA – ein Unternehmen des VDMA
Telefon: +49 69 6603-1564
gduttine@vsma.org