Der demografische Wandel hat den Arbeitsmarkt grundlegend verändert. Gut ausgebildete Bewerber werden heutzutage von vielen Unternehmen gesucht. Als Arbeitgeber sollte man daher über attraktive Benefits nachdenken. Eine bei Mitarbeitern beliebte und gleichzeitig kostengünstige Zusatzleistung ist die Gruppen-Unfallversicherung. Eine vernünftige Absicherung ist schon für EUR 50,00 bis EUR 75,00 jährlich pro Arbeitnehmer erhältlich.

 Typische Schadenfälle in der Unfallversicherung

Nach einem Unfall oder Fast-Unfall haben wir alle schon einmal gedacht, dass wir „Glück im Unglück“ hatten. Leider kommt nicht jeder mit „einem blauen Auge“ davon. Schlimmstenfalls kann ein Unfall das gesamte Leben beeinflussen. Nachfolgend schildern wir einige Schadenereignisse, die Mitarbeitern unserer Kunden tatsächlich passiert sind:

Der Geisterfahrer

Eine Mitarbeiterin war auf dem direkten Weg zur Arbeit, als ihr plötzlich ein Fahrzeug entgegenkam. Der Frontalzusammenstoß ließ sich nicht mehr verhindern. Die Mitarbeiterin kam von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinunter und prallte gegen einen Baum.

Ein Unglück mit lebensgefährlichen Folgen. Die Mitarbeiterin erlitt zahlreiche schwere Verletzungen und musste 18 Monate lang stationär und ambulant behandelt werden. Trotzdem blieb eine Invalidität zurück. Seitens der Berufsgenossenschaft wurde eine Minderung der Erwerbsfähigkeit festgestellt. Die Gruppen-Unfallversicherung des Arbeitgebers deckte die finanziellen Folgen des Unfalls mit rund EUR 160.000,00 ab.

Der Fahrradunfall

Ein Arbeitnehmer trat den Heimweg von einer offiziellen Betriebsveranstaltung mit dem Fahrrad an. Dabei kollidierte er im Dunkeln mit einer Leitplanke, stürzte unglücklich und erlitt eine Querschnittslähmung.

Die Berufsgenossenschaft erkannte eine 100-prozentige Minderung der Erwerbsfähigkeit an. Über die Gruppen-Unfallversicherung seines Arbeitgebers erhielt das Unfallopfer eine Zahlung von etwa EUR 225.000,00. Ein Betrag, der auch die notwendigen Umbaukosten für die Wohnung abdeckte.

Der Wanderunfall

Ein Mitarbeiter wanderte mit seiner Familie in den bayerischen Alpen. Dabei stürzte der Familienvater ab und verletzte sich so schwer, dass er an den Folgen des Unglücks verstarb. Seine Familie wurde durch die Bergrettung in das Tal gebracht.

Der Gruppen-Unfallversicherer zahlte eine Summe von circa EUR 170.000,00 an die Hinterbliebenen aus.

Der Sturz auf die Bordsteinkante

Ein Mitarbeiter blieb mit dem Fahrrad am Bordstein des Fußgängerweges hängen und stürzte. Beim Sturz schlug er mit dem Gesicht genau auf die Kante des Bordsteines auf. Er erlitt erhebliche Verletzungen im Gesicht und an den Augen.

Es folgten mehrere Operationen, die jedoch nicht zum gewünschten Erfolg führten. Das Unfallopfer büßte auf einem Auge die Sehkraft vollständig ein und erlitt auf dem anderen Auge eine Sehminderung. Der Unfallversicherer des Arbeitgebers leistete eine Schadenzahlung von EUR 250.000,00.

Der Treppensturz

Ein Arbeitnehmer stürzte die Kellertreppe herunter und zog sich dabei einen Schädelbasisbruch zu. Trotz sofortiger Operation zur Minderung des Hirndrucks war der Mitarbeiter seit dem Unfall nicht mehr ansprechbar.

Langwierige Krankenhaus- und Rehabilitationsbehandlungen führte zu keiner Verbesserung des Gesundheitszustandes. Der Arbeitnehmer musste in einem Pflegeheim untergebracht werden. Über die Unfallversicherung wurde zunächst ein Vorschuss auf die Invaliditätsleistung in Anspruch genommen, um die Pflegeheimkosten zu bezahlen. Neun Monate nach dem Unglücksfall verstarb der Mitarbeiter. Die Ehefrau erhielt aus der Unfallversicherung einen Betrag von annähernd EUR 75.000,00 ausgezahlt.

Gruppen-Unfallversicherung als kostengünstiges Mitarbeiter-Benefit

Immer wieder ereignen sich Unfälle mit einschneidenden Folgen für Betroffene oder Hinterbliebene. Eine arbeitgeberfinanzierte Gruppen-Unfallversicherung kann die finanziellen Auswirkungen solcher Unglücksfälle zumindest abmildern. Sie ist damit eine interessante Zusatzleistung, die Arbeitnehmer sehr zu schätzen wissen. Derartige Benefits sind für die Positionierung als attraktiver Arbeitgeber und eine gute Mitarbeiterbindung zunehmend wichtig. Noch vor wenigen Jahren konnten Unternehmen aus einer Vielzahl geeigneter Bewerber auswählen. Heute hat sich diese Situation aufgrund des demografischen Wandels in manchen Branchen und Berufen ins Gegenteil verkehrt. Wer qualifizierte Mitarbeiter finden und langfristig binden will, muss mehr oder bessere Leistungen bieten als die Konkurrenz.

Die Gruppen-Unfallversicherung ist dafür die günstigste Lösung. Im Regelfall ist für Arbeitgeber eine vernünftige Absicherung schon für EUR 50,00 bis EUR 75,00 jährlich pro Arbeitnehmer erhältlich.

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Bildnachweis: IStock Photo ID: 1171532181 • marchmeena29

Kontakt:
Herr Marcus Flier
VSMA GmbH – ein Unternehmen des VDMA
Telefon +49 69 6603-1573
mflier@vsma.org

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