Sinkende Prämien und steigende Versicherungsumfänge – das war lange Zeit die Regel. Aktuell erleben wir jedoch eine vollkommen neue Situation. Während sich die Prämien und Anforderungen der Versicherer stetig erhöhen, schrumpfen die Deckungsumfänge zusehends. Die ersten Wellen dieser Entwicklung hatten sich noch primär auf die Sparte Sachversicherungen konzentriert. Nun schwappt der Trend immer stärker auch in den Bereich der Transportversicherung hinüber.

Transportversicherungen werden teurer
Was zunächst ein Trend war, hat sich zwischenzeitlich manifestiert – einem „immer mehr an Prämie“ steht ein „immer weniger an Deckung“ gegenüber. Hinzu kommt, dass sich mehr und mehr Versicherer „zurückzeichnen“. Das heißt, es werden – gerade bei größeren Risiken – mehr Versicherer benötigt, um den notwendigen Versicherungsumfang zu decken. Wer regelmäßig höhere Summen auf einem Schiff oder Lager zu versichern hat, kennt diese Situation wahrscheinlich schon.

Wir müssen also konstatieren, dass der notwendige Versicherungsschutz auch in der Transportversicherung (teilweise sehr viel) teurer wird. Gleichzeitig reduzieren sich die Versicherungsumfänge und die Anforderungen der Versicherer werden immer höher. Hinzu kommen zum anstehenden Renewal Pandemie-, Cyber- und Blackoutklauseln sowie Territorialausschlüsse et cetera, mit denen der Versicherungsschutz weiter eingeschränkt wird.

Risikomanagement macht sich wieder bezahlt
Sichern vor Versichern ist eine „Weisheit“ aus der Vergangenheit. Derzeit wird diese Weisheit allerdings wieder sehr aktuell. Bisher wurden Risiken meist alleine vor dem Hintergrund des finanziellen Aspektes betrachtet. Die Prämie einer Transportversicherung war in aller Regel deutlich günstiger als zum Beispiel die Veränderung einer Verpackung oder die Auswahl des „richtigen“ Logistikpartners (Frachtenbörse versus Qualitätsspediteur). Vor dem Hintergrund der steigenden Prämien (nicht nur) in der Transportversicherung werden nun jedoch Maßnahmen zur Minderung beziehungsweise Vermeidung von Risiken attraktiver. Der vorausschauende und nachhaltige Umgang mit dem eigenen Risiko macht sich wieder bezahlt.

Risikomanagement in der Transportversicherung besteht aus zwei wesentlichen Komponenten, der „kaufmännischen“ Seite und der „technischen“ Seite. Zur kaufmännischen Seite gehören zum Beispiel die Auswahl geeigneter Lieferkonditionen oder auch die Vereinbarung von Selbstbehalten et cetera. Beim technischen Risikomanagement geht es dann beispielsweise um die Optimierung von Verpackungen oder die Auswahl geeigneter Transportwege und Logistikpartner et cetera.

Qualifiziertes Risikomanagement ist Maßarbeit
Im Hinblick auf die Vielfältigkeit der Herausforderungen, mit denen die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus konfrontiert werden, wird schnell klar, dass es die pauschale Handlungsanweisung nicht geben kann. Ein qualifiziertes Risikomanagement ist nur dann wirklich hilfreich, wenn es individuell auf die Belange des Unternehmens eingeht. Im Idealfall also eine maßgeschneiderte Kombination aus „kaufmännischen“ und „technischen“ Komponenten.

Die VSMA GmbH ist als 100-prozentige Dienstleistungstochter des VDMA e. V. auf die Anforderungen „unserer“ Branche spezialisiert. Ob es um Schulungen im Bereich von Verkaufs- und Lieferbedingungen geht oder um eine qualifizierte Verpackungsberatung – die Experten der VSMA koordinieren mit Ihnen konkrete und individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnittene Maßnahmen.

Bei weiteren Fragen zum Risikomanagement oder zur Transportversicherung stehen Ihnen die Spezialisten der VSMA jederzeit gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

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